Manipulation bei "Let's Dance"? Christina Hänni äußert üblen Verdacht

Christina Hänni äußert sich kritisch zur aktuellen Staffel von "Let's Dance".

Die Profitänzerin Christina Hänni schwang bereits viele Male über das Parkett der beliebten RTL-Show "Let's Dance". Sie wurde unter ihrem Geburtsnamen Christina Luft bekannt. Als erfahrene Tänzerin hat sie viele Prominente, darunter Giovanni Zarrella, Oliver Pocher und Jan Hofer, trainiert. Auch der Schweizer Sänger Luca Hänni gehörte zu ihren Tanzpartnern. Ihn lernte sie während der Show kennen und lieben. Das Paar ist mittlerweile verheiratet.

Aktuell pausiert die Profitänzerin in der laufenden Staffel. Der Grund: Das Paar erwartet sein erstes gemeinsames Kind. Als Zuschauerin hat die 34-Jährige jedoch klare Ansichten darüber, wer das Finale gewinnen könnte und äußert deutliche Kritik an der laufenden "Let's Dance"-Staffel. Die Jury schaffe es, das Publikum zu "manipulieren", ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.

Luca Hänni und Christina Luft wurden nach "Let's Dance" ein Paar.

Christina Hänni spricht über mögliche "Let's Dance"-Gewinner

Im Podcast "Don't worry, be Hänni" teilt Christina ihre Einschätzung für das anstehende Finale, das am Freitag über die Bühne geht. "Mit Detlef Soost, Gabriel Kelly und Jana Wosnitza gibt es drei wunderbare Finalisten, die alle sehr würdig sind", sagt sie dort.

Obwohl sie betont, dass alle Teilnehmenden die gleichen Chancen hätten, vermutet sie, dass Gabriel Kelly und seine Tanzpartnerin Malika Dzumaev den Sieg erringen werden: "Ich gönne es allen dreien gleich viel, vermute aber, dass Gabriel und Malika das Ding machen werden." Ihre Prognose sei allerdings nicht objektiv, da Malika Dzumaev eine ihrer besten Freundinnen ist. Umso größer sei ihre Freude im Falle eines Sieges.

Christina nutzt die Gelegenheit, um ihre Beobachtungen als Zuschauerin der Show zu teilen. Dabei äußert sie auch Kritik.

"Let's Dance": Werden Zuschauer manipuliert?

Die 34-Jährige empfindet es etwa als problematisch, dass die Jury das Publikum beeinflusse, spricht von Manipulation. "Tanzen soll berühren und Technik ist ein Mittel zum Zweck. Wie du die Leute berührst, ist im Endeffekt egal", sagt sie. Hänni findet es bedauerlich, dass die Jury durch ihre Bewertungen das Publikum in eine bestimmte Richtung lenken könnte. Das habe sie in den vergangenen Folgen durchaus ein "bisschen genervt".

Die Juror:innen Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi halten sich mit ihrer Meinung nicht zurück.

Ein Beispiel hierfür sei die Kandidatin Ann-Kathrin Bendixen, die trotz kritischer Kommentare von Juror Joachim Llambi überraschend ins Halbfinale einzog. Christina erklärt: "Es wurde gesagt, sie ist keine würdige Halbfinalistin. Genau dann fühlt sich das Publikum getriggert und ruft erst recht an." Diesen Effekt befürchtet sie auch für das Finale.

Besonders stört sie die häufige Lobhudelei der Jury gegenüber Gabriel Kelly. "Es wurde schon recht viel einer der Kandidaten so hochgelobt und zu oft als Gewinner genannt, was ich einfach schade finde." In der Tat halten sich die Juror:innen Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi sich mit ihrer Meinung nicht zurück. Christina befürchtet, dass solche Kommentare das Publikum beeinflussen könnten, entweder zugunsten des gelobten Kandidaten oder als bewusste Gegenreaktion.

Im Endeffekt stehen aus ihrer Sicht alle Kandidat:innen auf einem Niveau. Dass die Juror:innen so offensiv und wiederholt ihre Meinung äußern, finde sie schade. "Am Ende geht es um Sympathie und – was die Jury ja auch immer wieder erwähnt – es geht um die Leistung an diesem Abend", betont Christina.