James Gunn: Superheldenfilme brauchen Veränderung

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James Gunn hat moderne Superheldenfilme als "meistens langweilig" gebrandmarkt.

Der 54-jährige Regisseur hat eine Reihe von Projekten innerhalb des Genres geleitet - darunter ‘Guardians of the Galaxy’ und den kommenden DC-Comics-Blockbuster ‘The Suicide Squad’. Doch er befürchtet, dass die Zukunft düster sein könnte, wenn es in den kommenden Jahren keine Verbesserung gibt.

Der Regisseur sagte der Zeitung ‘The Irish Times’: "Wir wissen, wie die Western-Filme gelaufen sind und wie die Kriegsfilme gelaufen sind. Ich weiß nicht, ich denke, man muss kein Genie sein, um zwei und zwei zusammenzuzählen und zu erkennen, dass es einen Zyklus für diese Art von Filmen gibt, und dass die einzige Hoffnung für die Zukunft der Comic- und Superheldenfilme darin besteht, sie zu verändern."

Gunn war sehr leidenschaftlich über das Genre, gestand aber, dass er viele der Filme mittlerweile langweilig findet. "Ich habe sie am Anfang geliebt. Ich war wirklich begeistert, als sie anfingen, diese Filme zu machen. Es ging um die visuellen Effekte, als ich als Kind 'Superman' gesehen habe. Ich liebe den Film immer noch. OK, ich weiß, das ist ein Typ an Drähten und Bluescreen […] Und als dann 'Iron Man' rauskam, war ich dabei. Und das war eine wunderschöne Sache, die man da machen konnte. Aber wenn sich die Filme nicht ändern, wird es sehr, sehr langweilig werden."